Unsere Dolomiten-Hüttentour 2024
Zusammen mit unseren beiden Freunden Conny und Wilbert wollen wir in diesem Jahr einmal die Dolomiten erkunden.
Die 4-tägige Rundwanderung beginnt mit dem Aufstieg zum Schlernhaus, dann geht es weiter zur Plattkofel-Hütte, hinauf zum Plattkofel und dann wieder zur Seiser-Alm hinunter.
Unsere Hüttentour im Überblick
1. Tag: 6.9.2024, Etappe 1: Seiser-Alm (1840m) - Schlernhaus (2457m)
Nach einer Übernachtung in Seis beginnen wir unsere Hüttentour am frühen Morgen zunächst mit einer Fahrt mit der Seilbahn hinauf zur Seiser-Alm (1850m). Die Wolken hängen noch in den Bergen, aber bei dem anstehenden Aufstieg ist uns das gar nicht so unangenehm.
An der Bergstation der Seilbahn in Compatsch auf der Seiser-Alm
Blick zurück nach Compatsch
Der Weg führt uns zunächst über die schönen Almwiesen zur Saltnerhütte, wo wir uns im Sonnenschein auf der Terrasse etwas stärken.
Über die grünen Hügel der Seiser-Alm wandern wir auf das Schlernmassiv zu
An der Saltnerhütte kann man gemütlich in der Sonne sitzen - aber "der Berg ruft!"
Nach der Überquerung des Schwarzgriessbachs geht unsere Wanderung nun mehr als zwei Stunden bergauf. Zunächst führt der Steig noch durch den Tannenwald, dann mehr und mehr durch felsiges Gelände das Schlernmassiv hinauf.
Eine kleine Pause zwischendurch
Als wir das Schlernplateau erreichen, ist der größte Anstieg geschafft, die Sicht wird etwas besser und schon bald taucht das trutzige Schlernhaus (Rif. Bolzano 2460m) vor uns auf.
Teile des Schlernplateaus werden sichtbar, die Seiser-Alm liegt im Tal in den Wolken
Das Schlernhaus - Rifuguío Bolzano - liegt vor uns
Im Nebengebäude bekommen wir ein schönes Vierbettzimmer und nach der Mittagspause in dem prächtigen Speisesaal machen wir uns auf den Weg zum nahegelegenen „Hausberg“, dem Monte Pez (2564m).
Der riesige Speisesaal
Am Gipfel des Monte Pez, leider im Nebel!
2.Tag: 7.9.2024, Etappe 2: Schlernhaus (2457m) - Plattkofel-Hütte (2300m)
Am nächsten Morgen weckt uns der Sonnenschein und bereits durch die Zimmerfenster können wir die Kulisse des Rosengartens auf der anderen Talseite erkennen. Die Wolken liegen noch in den Tälern, aber die Bergspitzen ragen deutlich aus dem Wolkenmeer heraus.
Die Morgennebel liegen in den Tälern
Eine phantastische Aussicht auf den gegenüberliegenden Rosengarten im Morgenlicht
Nach einem ausgiebigen und sehr guten Frühstück starten wir in den neuen Tag. Die Sonne setzt sich mehr und mehr durch und vertreibt die Wolken in die Höhe.
Der Name des Gipfels - Roterdspitze - erklärt sich von selbst!
Edelweiß am Wegesrand, das haben wir auch noch nicht sehr oft gesehen!
Die morgendlichen Wolken sind inzwischen schon fast vollständig verschwunden und es verspricht, ein schöner Tag zu werden.
Blick zurück zum Schlernhaus und dem Schlernplateau
Der Pfad schlängelt sich am Hang entlang
Nach der Rast auf der sonnigen Hüttenterrasse führt uns ein breiter Fahrweg zunächst ins Durontal hinunter.
Es ist Sonntag und so sind heute viele Tagestouristen unterwegs
Auf dem gegenüberliegenden Hang kann man bereits jetzt in weiter Ferne unser heutiges Ziel unterhalb des Plattkofels ausmachen.
Zunächst geht es aber erst einmal bergab.
Bei einem Blick zurück sind die „Rosszähne“ am Joch der Tierser Alpl gut zu erkennen.
Der Plattkofel hat sich inzwischen von den Wolken befreien können und am Hang entlang kommen wir ihm allmählich näher.
Unser Tagesziel bleibt allerdings noch hinter den Hügeln verborgen
Das Schlernplateau kann man beim Blick zurück im Hintergrund links gut erkennen
Wir müssen noch einige Kurven auslaufen und mehrere Gatter übersteigen, dann steht die Plattkofel-Hütte (2300m) plötzlich vor uns.
Das Tagesziel ist erreicht!
Wir sind froh, als wir nach einer fast 7-stündigen Wanderung die Hütte erreichen. Der Plattkofel, der Berg, den wir am nächsten Tag ersteigen wollen, leuchtet schön in der untergehenden Abendsonne.
Wir können Teile des Weges zum Gipfel und auch das Gipfelkreuz erkennen
Die Hütte ist sehr schön und sehr modern eingerichtet und wir bekommen ein schönes, gemütliches Vierer-Zimmer für die folgenden beiden Tage.
Die Plattkofel-Hütte (Rifugio Sasso Piatto 2300m)
Hier herrscht eine sehr gemütliche Atmosphäre, die Hüttenwirte und das Personal sind super freundlich!
Hier können wir es uns gemütlich einrichten!
3.Tag: 8.9.2024, Besteigung des Plattkofels (2958m)
Am nächsten Morgen ist das Wetter nicht mehr so schön wie am Vortag und für den Nachmittag sind Regenfälle angekündigt. Aber für unsere Tour hinauf zum Gipfel besteht keine Gefahr.
Die ersten Wanderer sind bereits vor der Hütte
Über die Wiesen geht es zunächst in Serpentinen zum Fuß des Berges. Dann ändert sich die Beschaffenheit des Weges und leichtes Geröll ist nun vorherrschend.
Zunächst geht der Weg noch über die Wiesen
Nun wird das Gelände felsiger und man muss den geeigneten Weg suchen
Wir sind froh, dass uns in diesem Gewirr aus Steinen leuchtend rote Markierungen den Weg zeigen.
Der Steig ist oft nur schwer erkennbar
Wolken steigen vom Tal auf und nach einem 2-stündigen Aufstieg kommt das Gipfelkreuz in Sichtweite.
Das Gipfelkreuz in den Wolken
Eine letzte kleine Kletterpartie und das Ziel ist erreicht!
Der Gipfel befindet sich meist in Wolken, nur hin und wieder wird die Sicht frei und wir können den zurückgelegten Weg und den Ausgangspunkt unserer Tour erkennen.
In 3000m Höhe ist es etwas kühl geworden
Der Gipfelgrat mit der Abstiegstelle
Wenn sich der Nebel etwas lichtet, kann man die Plattkofel-Hütte, unseren Ausgangspunkt erkennen
Wir gehen den gleichen Weg, den wir bergauf genommen haben, auch wieder zur Hütte zurück und bewundern dabei die Manöver der Gleitschirmflieger.
Auch beim Abstieg ist Vorsicht geboten
Es wird windig, das Wetter ändert sich!
Kurz nach unserer Rückkehr zur Hütte setzt der angekündigte zum Teil heftige Regen ein, er hält auch noch die ganze Nacht an.
4.Tag: 9.9.2024, Abstieg nach Saltria und Weiterfahrt mit dem Bus nach Compatsch
Am nächsten Morgen ist das Wetter wieder deutlich besser geworden und durch den Regen der vergangenen Nacht herrschen heute Morgen sehr klare Sichtverhältnisse.
Der Schlern mit dem Schlernhaus, die Rosszähne und die hügeligen Wiesen der Seiser-Alm
Wir steigen von der Plattkofel-Hütte ins Tal ab und kehren zum Ausgangspunkt unserer Tour (zur Seiser-Alm) zurück.
Blick zurück von der Seiser-Alm zum Langkofelmassiv mit dem Plattkofel an der rechten Seite
Wir übernachten auf der Seiser-Alm und treten am nächsten Tag die Heimreise an.
Blick vom Puflatsch ins Eisacktal Richtung Bozen
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